Medizin Marburg Mitte

Dr. med. Holger Pausch
Facharzt für Neurologie/Psychiatrie und Psychotherapie

Kornelia Pausch-Traud
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Erlenring 9 in 35037 Marburg
Telefon     06421  6 43 43
E-Mail info@neurologie-marburg-mitte.de
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Parkinson

Bei der Parkinsonschen Erkrankung handelt es sich um eine Erkrankung mit im Vordergrund stehenden Störungen
der Bewegungsabläufe, fast immer vergesellschaftet mit Zittern (Tremor) sowie einer Versteifung der Muskulatur und
zähflüssigen Bewegungsabläufen.

Die Erkrankung basiert auf einer fortschreitenden Schädigung bestimmter Hirnareale (Stammganglien), hieraus resultiert
ein Mangel an Überträgerstoffen (Dopamin).

Notwendige Untersuchung:
Bei Verdacht auf eine Parkinsonsche Erkrankung ist neben einer präzisen Anamneseerhebung (Beschwerdeschilderung)
eine gründliche neurologische und psychiatrische Untersuchung erforderlich. Ferner ergänzend apparative Diagnostik,
hier EEG-Ableitung, doppler- und duplexsonographische Untersuchung sowie ggf. die Ableitung evozierter Potentiale.
Ergänzend wird bildgebende Diagnostik (Computer bzw. Kernspintomographie) eingesetzt. Weiterführende
funktionell radiologische Untersuchungen (SPECT) werden zurzeit nur bei besonderen Fragestellungen eingesetzt.

Behandlung:
Eine ursächliche Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung ist zurzeit nicht möglich, allerdings stehen sehr
wirksame Medikamente zur Beeinflussung der Parkinsonsymptome zur Verfügung, die das Krankheitsbild auf
Jahre hin positiv beeinflussen und krankheitsbedingte Einschränkung entweder aufheben oder reduzieren.

Der Einsatz der unterschiedlichen Medikamente erfolgt in Absprache mit Ihrem behandelnden Neurologen, der
hierbei unterschiedliche Behandlungsziele zu beachten hat.

Bedarfsweise, vor allem, wenn medikamentöse Behandlungen nicht zu einer hinreichenden Beeinflussung der
Bewegungsstörung führen, kommen physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen und weitere Maßnahmen zur
Anwendung.


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